Wenn die Königin-Emma-Brücke für den Schiffsverkehr geöffnet ist, bringen kostenlose Fähren Fußgänger zwischen Punda und Otrobanda hin und her. Bei einer kurzen Öffnung kann Warten schneller sein. Einen verlässlichen touristischen Öffnungsplan gibt es nicht: Die Brücke öffnet, wenn der Hafenverkehr es erfordert.
Warum ist die Königin-Emma-Brücke so besonders?
Die Königin-Emma-Brücke ist eine schwimmende Pontonbrücke über die Sint Annabaai. Sie wurde 1888 eröffnet und gehört heute zu den bekanntesten Wahrzeichen Willemstads. Die Fußgängerbrücke ist rund 170 Meter lang und liegt auf 16 Pontons.
Das Besondere ist nicht nur die Aussicht. Muss ein Schiff in den Naturhafen hinein oder hinaus, schwenkt die Brücke zur Seite. Die Curaçao Ports Authority verwaltet Brücke und Fähren und bestätigt, dass die Brücke für Schiffsbewegungen tagsüber wie nachts öffnen kann. Deshalb lässt sich eine Öffnung nicht zuverlässig nach einem festen Touristenfahrplan planen.


Was passiert, wenn die Brücke geöffnet ist?
Kurze Öffnung
Ist die Brücke nur kurz geöffnet, ist Warten am Ufer oft am einfachsten. Du kannst gut sehen, wann sie wieder zurückschwenkt.
Du musst sofort hinüber
Musst du während der Öffnung auf die andere Seite, folge den Hinweisen am Ufer. Eine kostenlose Fähre bringt Fußgänger zwischen Punda und Otrobanda hin und her.
Wie funktioniert die kostenlose Fähre?
Ein Ticket brauchst du nicht. Die Fähren gehören zur Fußgängerverbindung zwischen den beiden Stadtteilen und werden eingesetzt, wenn die Brücke für den Schiffsverkehr geöffnet ist. Plane etwas flexibel, denn der Betrieb richtet sich nach den Schiffsbewegungen und nicht nach einem touristischen Fahrplan.
Praktischer Tipp: Hast du auf der anderen Seite eine Restaurantreservierung, Tour oder ein Taxi, gehe zehn bis fünfzehn Minuten früher los als unbedingt nötig. Meist geht alles schnell, aber eine spontane Brückenöffnung ist bei knappem Zeitplan unnötiger Stress.

